Die wilde Karde - Gut für Haut und Körper

Die wilde Karde (Dipsacus fullonum oder Dipsacus sylvestris) sieht nicht nur hübsch aus, sondern ihre Wurzel wird auch von Naturheilkundlern bei verschiedensten Erkrankungen genutzt. So werden aus der Wurzel Tinkturen... weiterlesen

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Die wilde Karde (Dipsacus fullonum oder Dipsacus sylvestris) sieht nicht nur hübsch aus, sondern ihre Wurzel wird auch von Naturheilkundlern bei verschiedensten Erkrankungen genutzt. So werden aus der Wurzel Tinkturen oder Kräuterbitter hergestellt. Diese können innerlich und äußerlich genutzt werden.

Allgemeines zur Karde

Die Pflanze gehört zur Gattung der Kardengewächse, welche nach ihr benannt wurde. Sie stammt eigentlich aus dem mediterranen Raum, ist mittlerweile aber auch Mittel- und Osteuropa zu finden. Die wilde Karde bevorzugt sonnige Plätze zum Wachsen, weshalb sie beispielsweise häufig an Wegesrändern, Feuchtwiesen oder Ufern gefunden werden kann. Weil sie zudem häufig auf lehmigem Untergrund wächst, gilt sie auch als Anzeiger für Lehmböden. Zwischen Juli und September entfaltet sich ihre volle Blütenpracht und ihre wunderschöne lila Farbe zieht alle Aufmerksamkeit auf sich.

Inhaltsstoffe

Für die Wirkung der Karde sind insbesondere drei verschiedene Stoffe besonders wichtig. Diese enthält unter anderem Saponine, Glykoside und Kaffeesäure.

Saponine

Die Saponine gehören zur Gruppe der Glykoside und sind in einer Vielzahl von Pflanzen enthalten, da sie für deren Schutz vor Schädlingen sorgen. Saponine sollten unter keinen Umständen direkt in die Blutbahn gelangen, weil sie blutauflösend wirken können. Allerdings können sie in vernünftiger Dosierung und oral eingenommen verschiedene positive Eigenschaften haben.

Glucoside

Auch Glucoside gehören zu den Glykosiden und sind insbesondere für ihre positive Wirkung auf die Haut bekannt. So sollen sie sehr mild und besonders gut verträglich für diese sein und sich zudem beruhigend auf die dermalen Schichten auswirken. Sie werden häufig in Kosmetika verwendet, da sie dafür sorgen, dass sich die Produkte schön gleichmäßig verteilen.

Kaffeesäure

Diese Säure hat ihren Namen daher, dass sie unter anderem in Kaffee enthalten ist. Allerdings gibt es auch einige Pflanzen wie die Karde, welche nennenswerte Anteile der Säure enthalten. Kaffeesäure ist tatsächlich einer der am häufigsten vorkommenden sekundären Pflanzenstoffe in unserer alltäglichen Nahrung.

Wirkung der Karde

Die Pflanze kann beispielsweise in Form von Karde Tinktur oder Karde Kräuterbitter gekauft werden. Dabei nutzte schon der römische Militärarzt Dioskurides in Wein gekochte Karde bei Hautkrankheiten. Heutzutage wird die Karde naturheilkundlich bei den verschiedensten Krankheiten verwendet.

Die Karde Tinktur wird in einer Kombination mit Heilerde Zeolith auch häufig für die Behandlungen von Infektionen wie Borreliose verwendet, wobei die Wirkung pharmakologisch nicht nachgewiesen ist.

Dosierung und Anwendung

Für die naturheilkundliche Anwendung wird die Wurzel der Karde verwendet. Hieraus wird beispielsweise Karde Tinktur, Karde Kräuterbitter oder auch Tee hergestellt. Dabei sollten immer die angegebenen Verzehrhinweise beachtet werden und diese keinesfalls überschritten werden. So können die Tinktur und der Kräuterbitter oral eingenommen werden. Meist soll dreimal täglich 1 Teelöffel eingenommen werden. Für eine Kur wird diese Praxis über etwa 8 bis 12 Wochen beibehalten. Die Tinktur kann aber auch äußerlich angewendet werden. So kann sie als Heilbad, Gesichtswasser oder auch zum Abtupfen von unreiner Haut oder Wunden eingesetzt werden. Dafür ist es aber besonders wichtig, dass dabei nicht die hoch konzentrierte Tinktur verwendet wird, sondern dass diese vorher ausreichend mit Wasser verdünnt wird.

Herstellung und Lagerung

Für die Herstellung von Tinktur und Kräuterbitter werden nur unbelastete Pflanzen verwendet. Die Wurzel wird frisch geerntet und anschließend direkt gereinigt und zerkleinert. Danach werden die zerkleinerten Teile in eine Extraktionsflüssigkeit eingelegt und jede Woche einmal umgerührt. Es dauert mindestens ein halbes Jahr, bis das Extrakt schließlich abgefüllt werden kann.
Durch den enthaltenen Alkohol können die Produkte auch nach Anbruch mindestens 2 Jahre lang genutzt werden. Dafür sollten sie bei Zimmertemperatur gelagert werden und keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden.

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