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Kosmetik / Naturkosmetik

Naturkosmetik im Wandel der Zeit

Wer denkt, die Naturkosmetik sei eine Erfindung der modernen Zeit, der irrt gewaltig.
Die Geschichte der Hautpflege reicht zurück zu den Ursprüngen der Menschheit. Kulturbegleitend nutzten sie die Menschen in ihrem Bemühen, Rang und Macht darzustellen und ihr äußeres Erscheinungsbild zu gestalten.

Schon in den frühen Stammeskulturen vermischten die Heiler Fette mit gemahlenen Kräutern oder Pflanzenfarben. Sie wurden für rituelle Handlungen und später auch für Körperpflege, Reinigung und therapeutische Waschungen eingesetzt.

Doch erst mit den großen Kulturvölkern gewann die Naturkosmetik, wie wir sie heute kennen, Bedeutung für das Streben nach Schönheit und Attraktivität.

Besonders die alten Ägypter gaben der Kosmetik einen neuen Stellenwert: Hoch entwickelte Pflegeformeln dienten neben dem rituellen Bereich vermehrt der Schönheitspflege von Haut und Haar. Durch den Einsatz kostbarer Ingredienzen, wie Olivenöl, Mandelöl, Honig und sinnlichen Düften galt es, seine soziale Stellung durch Schönheit und Attraktivität auszudrücken. 

Die Griechen und Römer übernahmen das kosmetische Wissen der Ägypter und verfeinerten es. Sie fokussierten sich zunehmend auf eine medizinische Verbindung zwischen Gesundheit und Schönheit. So entstanden die ersten Volksbäder, in denen natürliche Pflegesubstanzen sowohl der Schönheit als auch der Hygiene und Reinigung zugutekamen. Übrigens war es der römische Arzt Galenus (129 - 201 n. Chr.), der die Coldcream erfand; die zeitlose Pflege trockener und gereizter Haut aus Olivenöl, Bienenwachs und Rosenwasser.

Mit dem Zusammenbruch des Römischen Reiches fand die hohe Bedeutung, die die Naturkosmetik gesellschaftlich und medizinisch im gesamten Mittelmeerraum hatte, ein jähes Ende. 
Im Christentum des Mittelalters hielt man wenig von Schönheit und Attraktivität, doch waren Sauberkeit und Reinlichkeit durchaus noch von Bedeutung. Leider fand mit Beginn der Syphilis auch die gemeinsame Badekultur ein Ende - zu hoch war die Gefahr der Ansteckung. 

Dem Orient ist es zu verdanken, dass die jahrhundertelange Kosmetikkarenz sich etwas lockerte. Sinnliche Düfte und neue Farben gelangten dank des aufkommenden Handels während der Kreuzzüge nach Europa. Mit der Zeit wurde der Kosmetik, getrennt vom Medizinischen, eine eigenständige Bedeutung zuteil. Der Fokus lag nun auf der Schönheit.

Doch mit natürlicher Hautpflege, so wie wir sie kennen, hatten die Pflegemittel der Renaissance wenig zu tun. Der Adel erstrebte weiße und makellose Haut und scheute sich nicht, dafür Bleichmittel einzusetzen, die durch giftige Chemikalien (Arsen, Quecksilber etc.) die Haut und die Gesundheit nachhaltig schädigen konnten.

Im Barock war Körperpflege unter Einsatz von Wasser eher verpönt. Es wurde gepudert und parfümiert, was das Zeug hält. Man verlangte nach vornehmer Blässe, um nicht als sonnengebräunter Landarbeiter durchzugehen. Dank einer florierenden Parfumindustrie wurden Körpergerüche auf ein halbwegs erträgliches Maß reduziert. Hautreizungen und Ausschläge waren an der Tagesordnung.

Erst die Aufklärung im 19. Jahrhundert sorgte dafür, dass die Menschen sich wieder auf Hautgesundheit besonnen. In der Romantik wurde die Natur gepriesen. Schwimmen, Bergsteigen und viel frische Luft waren nun wichtiger als dekorative Kosmetik. Die pflegende und therapeutische Bedeutung der Naturkosmetik stand im Vordergrund; es galt, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Besonders in Deutschland gewann die besondere Verehrung von allem Natürlichen große Bedeutung. 

Dem Chemischen auf seiner Haut steht der Deutsche argwöhnisch gegenüber. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Deutschland nach den Vereinigten Staaten der zweitgrößte Markt für zertifizierte Naturkosmetik ist. Die Initialzündung dafür, dass die Branche für natürliche Pflege in diesem Land so guten Boden fand, gab sicherlich der Anthroposoph Rudolf Steiner.

Weleda wurde auf seinen Impuls hin gegründet. Er propagierte die Harmonie von Mensch und Natur, ein Ansatz, der sich in den Pflegeprodukten bei Weleda konsequent fortsetzt. Hier geht es um ein ganzheitliches Konzept: Körperpflege soll nicht nur der Schönheit dienen, sondern auch gesund erhalten und harmonisieren. Und das tut sie bei Weleda. Kostbare zertifizierte Öle, wohltuende Bäder für Körper und Geist oder Düfte mit anregenden oder sinnlichen Gewürzkomponenten sorgen dafür, dass sich der Mensch in seiner Haut geborgen fühlt.

Die 1987 gegründete deutsche Naturkosmetikmarke Lavera setzte sich zum Ziel, Biokosmetik für alle zu produzieren. Mittlerweile werden rund 40 Länder mit den hochwertigen Produkten beliefert, somit ist Lavera Marktführerin am internationalen Kosmetikmarkt. Die Biomarke ist Pionierin in der Entwicklung innovativer Pflanzenfluide und Pflanzenextrakte. Der erste mineralische Sonnenschutz kam 1990 auf den Markt - er wurde im Hause Lavera entwickelt.

Die Naturkosmetikmarke Morilive greift bei der Entwicklung ihrer natürlichen und effektiven Pflegeprodukte zu auf das alte und profunde Wissen der Hochkulturen - zu Recht. Das Zusammenspiel des hellgelben Moringaöls mit hochwertigem Olivenöl macht die Morilive Naturkosmetik so wertvoll. Das kleine deutsche Naturkosmetik Unternehmen kombiniert altes Wissen um die Kraft der Natur mit heutigen Laborkenntnissen: Das Ergebnis auf unserer Haut ist erstaunlich. Beide Öle gehörten in der Antike und im alten Rom zu den wichtigsten Hautpflegeprodukten und gelten nach wie vor als unschlagbare Komponenten für Zellschutz und Regeneration der Haut.

Die Naturkosmetiklinie NeoBio ist ebenso in Deutschland zu Hause. Die natürlichen und modernen Naturprodukte bieten Pflegeserien, die auf langjährige Erfahrung in der Naturkosmetikbranche zurückgreifen, denn NeoBio gehört zur alteingesessenen LOGOCOS Naturkosmetik AG. Auch für den kleinen Geldbeutel lassen sich hier effektive und sanft pflegende Rezepturen aus der Natur für jede Haut finden. 

Der bestehende Trend hin zu Naturkosmetik wird sich in den nächsten Jahren fortsetzten. Woran das liegen mag? Was das Verbraucherbewusstsein für Bio - Kosmetik anbelangt, steht Deutschland nach wie vor an erster Stelle. Die Deutschen sparen gerne, aber nicht bei der Qualität ihrer Pflegeprodukte. 

Dazu kommt aber auch die zunehmende Rückbesinnung auf Natur, der Wunsch, sie zu schützen und die Anerkennung ihrer Kraft und Stärke. Johann Wolfgang von Goethe brachte es auf den Punkt: "Die Natur allein ist unendlich reich, und sie allein bildet den großen Künstler".

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